Umzug zum Sonnenplatz und magische Begegnungen…

29. Oktober 2026

Wir haben geschlafen wie die Murmeltiere, denn die Nacht war wunderbar ruhig. Die Fellnasen spielen und sind schon voller Vorfreude. Da wir die beiden schon oft mit auf diesen Platz genommen haben, kennen sie die morgendlichen Gassiroute ganz genau. Dies nämlich führt zur kleinen Bäckerei des Platzes. Es folgt ein ruhiger Morgenkaffee, Ralf kümmert sich um das Büro und gegen 11 Uhr checken wir endgültig auf dem Campingplatz und in der Tauchbasis ein.

Unser gebuchter Platz 23 ist ab etwa halb 1 frei und wir ziehen um. Die Begrüßung durch unseren Nachbarn hätten wir uns sparen können, denn er möchte bestimmen, wie wir auf dem Platz parken sollen, denn sonst hätte er nicht genug Sonne. Höflich und nett kann eben nicht jeder.

Umso netter ist die Begrüßung des Teams der Starfish Tauchbasis. Schnell haben wir Flaschen und unsere Equipmentbox und dann geht es los in die Bucht. Die Sichtweiten sind für die Makrolinse perfekt geeignet, also nicht so besonders. Es geht auf der ehemaligen Pferdchenroute quer durch die Bucht. Erst nach einer halben Stunde ist es soweit: eine wundervolle Begegnung, eins der dunkelbraunen Seepferde liegt vor uns im Riff. Sind diese Tiere schön und das immer wieder aufs Neue. Glücklich kehren wir zur Tauchbasis Starfish Diving zurück. wo der ein oder andere nette Taucherschwatz folgt. Die Basis jedenfalls gefällt uns bereits an unserem heutigen ersten Tag deutlich besser, als bei unserem letzten Besuch. Man hat Zeit für den Gast, die anderen Taucher sind nett. So ein wenig Divespirit wie früher ist deutlich zu spüren. Der bereits einsetzende Sonnenuntergang des heutigen Tages ist ein wahrer Farbtraum und taucht die Landschaft in magische Farben.


Unseren Abend lassen wir im Restaurant Dvi Palme ausklingen. Hauptsächlich deshalb, weil wir nach unserem legendären Nachttauchgang vor mehr als 20 Jahren, nachdem zum Aufwärmen selbstgebrannter Slivovic vom Kapitän in Plastikflaschen gereicht wurde und wir dachten es sei Tee und deshalb einen viel zu großen Schluck genommen hatten, was nach dem Tauchen ein sehr starke Wirkung zeigte. Da wir damals irgendwann im Mai hier waren und es erst sehr spät dunkel wurde, war dieses Restaurant damals das einzige, was noch geöffnet hatte. Wir wissen noch, dass wir eine Pizza hatten, aber mehr auch nicht….die Wirkung des selbstgebrannten Schnapses war dann doch zu stark.
Unser heutiges Abendessen ist ganz okay. Der Salat wirklich lecker, aber die gegrillten Calamari eher abstoßend, da nicht richtig gereinigt und vom Geschmack eher schlecht. Was auch nicht sehr schön an diesem Lokal ist, ist die schlecht gelüftete Gaststube, was wir aber erst merken, als wir draußen sind und unsere Kleidung extrem nach Fett und „Küchenabgasen“ riecht.

30. Oktober 2026

Die Klamotten des gestrigen Abends hängen bereits auf der Leine und wir sind gegen 9 Uhr unterwegs in der bereits jetzt schon warmen Sonne in Richtung Bar Nieves. Hier wollen wir gerne fühstücken. Es gibt Cappuccino, Hörnchen mit Marmelade vom Bäcker nebenan und Ausblick auf das schöne Städtchen Vrsar und die Marina. Das Licht heute morgen ist traumhaft und es macht Spaß ein paar Fotos zu machen. Gemütlich laufen wir zu unserem Womo zurück, wo es dann bald Zeit wird, sich für den nächsten Tauchgang vorzubereiten.
Es geht wieder in die Bucht. Das Wasser hat immer noch 21 Grad und die Sonnenstrahlen tanzen bis unter die Wasseroberfläche. Wir sehen ein große Sepia, die sich aber nicht fotografieren lassen möchte und finden tatsächlich wieder eins der wundervollen Seepferde. Diese Mal ein gelbes. Erneut ein magischer Unterwassermoment.


Den frühen Nachmittag verbringen wir vor unserem Wohnmobil in der warmen Oktobersonne, um zum Sonnenuntergang erneut in Richtung Vrsar aufzubrechen. Heute soll es hoch in die Altstadt gehen. Zum einen in die Kirche, denn da wollen wir Ullis Papa zu seinem Todestag eine Kerze von uns 4 anzünden und dann wollen wir gerne den Sonnenuntergang von der Aussichtsterrasse der Bar bei der Casanovastatue ansehen. Leider ist er in den Farben nicht andeutungsweise so intensiv wie am gestrigen Abend. Aber der Malvasia ist lecker und wir genießen diesen gemeinsamen Moment.


Unseren Weg zurück zum Camping wählen wir so, dass wir bei der Konoba Kod Luce vorbeikommen. Hier wollen wir am heutigen Abend mal Trüffeln. Schon die Bruschette mit Trüffel sind einfach nur toll, gefolgt von den hausgemachten Nudeln in Trüffelsauce…einfach zum Niederknien. Glücklich und müde erreichen wir gegen 9 Uhr unser Wohnmobil und fallen in einen ruhigen, tiefen Schlaf….

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