Koversadeln oder : Ein Seepferd kommt selten allein…

31. Oktober 2026 – Halloween-

Bereits um 7 klingelt der Wecker. Es folgt ein Bäckergassi mit den Fellnasen und ein kleines Frühstück, denn um 9 Uhr geht unser Transportbus in die Nachbarbucht Koversada. Koversada, ein Tauchplatz, den wir beide sehr mögen. Ob wegen der Szenerie, der Artenvielfalt, wir wissen es nicht. Die Fahrt mit einem Teil des Tauchclubs Under Pressure vom Attersee ist ganz witzig, neu ist der Einstieg auf der anderen Seite der Steilwand und auch neu ist, dass es hier wohl in der kommenden Saison ein Tauchcenter von Starfish geben wird. Bei herrlichem Sonnenschein tauchen wir in der ruhigen Bucht ab und finden nach gerade mal 3 Minuten eins der kleinen gelben Wunder des Mittelmeers: ein Seepferd. Da wir diesen Teil Koversadas nicht kennen, sehen wir uns etwas um, sind begeistert vom vorherrschenden Bewuchs und besuchen auf unserem Rückweg natürlich nochmals das Pferdchen.


Als wir nach etwa 70 Minuten auftauchen, sind die Weyregger bereits an der Oberfläche, aber unser Transferbus ist nicht da. Und wer schon mal tauchen war, weiß, dass man es danach immer recht eilig hat, ein gewisses Örtchen aufzusuchen. Die Wartezeit ist also trotz der perfekten Bedingungen – Sonne und Windstille – etwas stressig und unentspannt.

Ein Aufatmen geht durch die Menge als nach etwa 10 Minuten der Bus für den Transfer erscheint. Schnell sind wir im Bus und vertreiben uns durch ein wenig Tauchergeschwatz die Fahrtzeit. Die Ablenkung gelingt und wir alle schaffen es rechtzeitig aus unseren Tauchanzügen zu steigen. Schnell ist das Equipment ausgewaschen und zum Trocknen aufgehängt. Es folgt ein zweiter Morgenkaffee vor dem Womo und eine lange Aufwärmphase in der Sonne.


Vor der kleinen Bar um die Ecke hat das Kürbisschnitzevent für Groß und Klein begonnen und es ist richtig viel los. Die orangegelben Kürbisse scheinen in der Sonne regelrecht zu leuchten, Lustig ist, dass es den Erwachsenen scheinbar viel mehr Spaß zu machen scheint als den vielen anwesenden Kindern.
Gegen halb drei ist Ulli auf dem Weg zur Bucht, um ein paar Fotos zu machen, wird aber von der Animateurin regelrecht bedrängt, doch auch noch einen Kürbis zu schnitzen. Und das tut sie dann auch. Und warum nicht mal ein Seepferdmotiv. Schnell ist dieser für die Tauchbasis in Position gebracht und mit ein paar Teelichtern ausgestattet.

Da wir alle 4 heute recht faul sind, geht es heute nur in die kleine Bar am Platz. Die Bedienung ist eher das, was mit Freundlichkeit nichts zu tun hat und Wein als auch der bestellte Burger liegen auf der Skala der Essensqualität eher im unteren Bereich, preislich hingegen nicht. Egal…wir sitzen an der Bucht, der Sonnenuntergang ist wunderschön und es ist lustig unseren Halloweennachttauchern beim Gang ins Wasser zuzusehen. Nach deren Tauchgang ist Treffen an der Tauchbasis angesagt. Diese ist übrigens wundervoll mit Kürbissen, Monstern, Skeletten und sonstigen Gruslern dekoriert, Dani und Tom sei Dank.
Mit den beiden als auch den Weyreggern haben wir den ein oder anderen netten Plausch und auch ein Bierchen, bevor die ganze Gruppe gegen halb 9 in Richtung Restaurant Goran zum Abschlussessen verschwindet. Auch wir verabschieden uns in Richtung Wohnmobil und hier tatsächlich nach gerade mal 3 gelesenen Seiten in das Land der Träume….
Der Wetterbericht sagt etwas stärkeren Nordwind vorher und auch die Temperaturen sollen in den nächsten Tagen leicht sinken. Aber wir freuen uns trotzdem auf morgen, auf die nächsten Tauchgänge ob mit oder ohne Pferd und auf unsere gemeinsame Zeit….seid Ihr dabei?

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