Etwas Nostalgie und Pulpo a la Gallega in Klein-Granada…

08. Januar 2022

Wir sind seit gestern Abend in Nerja und parken tatsächlich mit genügend Abstand zu anderen Wohnmobilen gegen 22 Uhr ein. Aber es ist Wochenende und so ist relativ viel Bewegung auf dem Platz. Auch kommt um drei Uhr wieder die Müllabfuhr, um die Müllcontainer zu leeren. Also scheint das ein alltäglicher Programmpunkt hier auf dem Parkplatz zu sein und nicht wie gedacht von Donnerstag auf Freitag.

Geweckt werden wir von unserem Fellnasenmädchen um kurz vor 9 Uhr. Eine Kurzgassirunde ist angesagt. Es folgt der normale Morgenkaffee und die Überlegung, was wir denn heute so unternehmen. Und die Entscheidung fällt für einen Spaziergang zum Burrianastrand. Etwas Nostalgie für uns als Hundeeltern, denn dort verbrachten wir vor 17 Jahren große Teile unseres Urlaubs mit unserem 5 Monate alten Hundewelpen Ben II. Bei sonnigen 15 Grad geht es gemeinsam mit unseren Fellnasen los.

Wir drehen eine Runde an dem nun doch ziemlich zugebauten, aber immer noch sehr schönen Strand. Natürlich kommen wir auch an der Paella-Butze Ayo vorbei, an der wir damals fast jeden Mittag zum Paellaessen waren. Und siehe da, die Zubereitung erfolgt noch so wie früher. Nur die Pfanne ist etwas kleiner geworden.

Aber es gibt nur einen Mittagscappuccino in der Heladeria Playa Burriana bevor wir wieder zum Womo zurückkehren. Und weil wir bereits vor einer guten Woche hier in Nerja abends unterwegs waren, entscheiden wir uns zur Weiterfahrt über die N-340 der Küste entlang nach Salobreña. Eine wundervolle Küstenstraße mit immer wieder herrlichen Ausblicken auf’s Meer. Der Versuch, dem vor vielen Jahren nicht sehr stark frequentierten Almunecar einen Besuch abzustatten, scheitert mangels Parkplatz in Meeresnähe und zu engen Straßen. Auf dem Marktplatz wäre zwar Platz gewesen, aber wir wollten ja gerne ans Meer.


In Salobreña parken wir am Fuß des Altstadtfelsens in der Nähe der Strandpromenade. B0ereits seit Almunecar ziehen immer mehr Wolken auf und der Himmel wechselt von sonnengelb in helles Grau. Unser Navi schickt uns über Caleta la Guardia hierher zum Parkplatz, etwas spannend und eng, aber machbar. Jetzt um 20 vor drei ist dieser schon gut belegt, aber auch hier ist ähnlich wie in Nerja genügend Abstand zum Nachbarwomo möglich.

Kaum haben wir geparkt, sind wir auch schon in Richtung Strandpromenade unterwegs. Die fehlende Sonne in Kombination mit dem auffrischenden Wind macht es kühl und so suchen wir uns in der Marisqueria El Barco ein windgeschütztes Plätzchen.

Was hier an diesem Ort sofort positiv auffällt: es wird Maske getragen und die meisten grüßen mit einem kurzen „Hola“. Es ist sogar Zeit für einen kurzen Plausch mit den Hundebesitzern am Nachbartisch trotz einiger Sprachbarrieren. Und als unser bestelltes Cerveza an den Tisch kommt, begleitet von schwarzem Reis mit Meeresgetier und Aiolikartoffeln, fällt uns auch dieses Ritual von unseren Besuchen vor vielen Jahren in Almunecar wieder ein: hier an der Costa Tropical bekommt man zu jedem Getränk einen Tapa dazu. Und das als Aufmerksamkeit des Hauses. Was sollen wir sagen: der schwarze Reis ist köstlich.
Als spätes Mittagessen entscheiden wir uns im Anschluß für unseren ersten Pulpo a la Gallega auf dieser Tour. Eine gute Entscheidung. Gekürt wird das Oktopus-Mahl von einer dieses Mal mal gefrorenen Crema Catalana für zwei.

Zurück im Womo heißt es etwas ausruhen und ein paar Minuten Schlaf der letzten, doch sehr unruhigen Nacht nachholen. Pünktlich zu den Traumfarben des Sonnenuntergangs werden wir wach…
Und nun sitzen wir hier und sind mit Bildern, Schneiden und Text schreiben beschäftigt.


Das Erklimmen des Stadtfelsens von Salobreña, wegen des ehemaligen Sommersitzes der Herrscher von Granada auch „Klein-Granada“ genannt, steht für Morgen auf dem Programm. Wir freuen uns schon drauf. Kommt doch einfach mit…

Ein Gedanke zu „Etwas Nostalgie und Pulpo a la Gallega in Klein-Granada…

  1. Gestern hatten wir hier reichlich Schnee. Gegen Abend war schon nichts mehr davon zu sehen. Für einen Ausflug mit dem Schlitten in den Taunus hat es gereicht. Trotzdem wäre ich jetzt auch lieber mit dem Womo unterwegs.

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