Ein Sonnenplatz in Estepona…

05. Januar 2022

Um halb 5 ist es etwas laut auf unserem Übernachtungsplatz. Die Fischer kommen zur Arbeit. Kurze Zeit später hört man die Boote auslaufen und fällt wieder in einen ruhigen Schlaf. Gegen halb 9 lugt helles Licht in unser Fenster und dann folgt einer dieser wundervollen Sonnenaufgänge, an die wir uns von unserem Besuch mit Jule und Ben noch sehr gut erinnern können.

Der Felsen von Gibraltar ist heute außergewöhnlich gut zu erkennen und man kann sogar das dahinterliegende Afrika sehen. Wir genießen unseren Morgenkaffee in der Sonne im Womo…draußen ist es noch zu kühl…und unser Bericht von Cadiz muss auch noch geschrieben werden.

Geplant ist heute ein entspannter Tag, aber erst müssen wir mit unserem Womo zum Ver/Entsorgen.

Nimm nichts mit außer Eindrücken,

hinterlasse nichts außer Fussabdrücken…

Hier eine Bemerkung an die Camper, die bei uns ein Fremdschämereignis ausgelöst haben:

Bei Eurem Haus auf Rädern handelt es sich nicht um ein „Wohnstabil“ sondern um ein Wohnmobil. Es kann also fahren. Und es gibt überall geeignete Entsorgungsstationen. Muss man dann die volle Toilettenkassette am Strand ausleeren? Wo kommt Ihr denn her? Habt Ihr keinerlei Anstand. Eure ganze Kacke wird ungeklärt ins Meer gespült. Geht es unseren Meeren nicht schon schlecht genug? Wir haben gleich mehrere von Euch beobachtet und auch fotografiert. Fremschämen pur!!!

Bei El Padron, einer kleinen Baumschule im Hinterland von Estepona, gibt es eine gute Entsorgungsstation. Für ganze 5 Euro. Die Eigentümerin ist sehr nett und man kann außerdem auch Marmeladen, Honig, Obst und Gemüse bzw. Kräuter dort kaufen. Von hier aus fahren wir in gerade mal 13 Minuten zum Parkplatz an der Marina und parken um 13 Uhr ein. Und dann heißt es Sonne genießen…

Wir nutzen die Zeit, um im kleinen Supermarkt der Marina ein paar Kleinigkeiten einzukaufen. Was uns hier im Hafen leider negativ auffällt, sind die anteilig vielen Menschen, die weder eine Maske tragen, noch eine dabei haben. Die vom spanischen Staat angeordnete Maskenpflicht hat durchaus Sinn, ist aber scheinbar noch nicht bei jedem angekommen!!

Egal wir tragen hier auch draußen FFP2. Und das tun wir natürlich auch, als wir gegen 17 Uhr mit den Fellzwergen und deren „Innenstadt-Transporter“ in Richtung Estepona aufbrechen. Hier sind die Nichtmaskenträger wieder in der Minderheit!

Die Gassen sind wunderschön, das Licht passt und dann gibt es ein komisches Geräusch. Ein Teil des Hundetransporters in gebrochen, was einen größeren Familienstress auslöst. Etwas planlos gelangen wir in eine Weinbar im Zentrum der schönen, kleinen und wegen der heiligen drei Könige heute Abend auch sehr vollen Stadt. An unserem Tisch weit ab von allem beraten wir über eine eventuelle Reparatur des Transporters und finden auch geeignete Ersatzteile in einer Ferreteria in der Nähe.

So können wir nach erfolgter Reparatur tatsächlich noch etwas auf Entdeckungstour gehen und landen an einem Tisch vor einer kleinen, ganz neuen Weinbar, deren Besitzer aus der Nähe von Bisceglie in Apulien stammt. Es gibt eine tolle Spezialitätenplatte aus allen Feinschmeckerhochburgen des Stiefels und ein Glas Primitivo. Ein schöner Ort, um diesen Abend zu beschließen…

Unser Spaziergang zurück entlang der menschenleeren Promenade ist kurzweilig. Gegen 22 Uhr erreichen wir unser Womo an der Marina…unterwegs haben wir schon beschlossen, dass wir morgen noch bleiben wollen, denn es gefällt uns hier….und Euch?

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