21. Türchen – Besuch der Festungsstadt Carcassonne

20. Dezember 2021


Um 8 Uhr werden wir hier in Palavas-les-Flots von lautem Entenkrakeele geweckt. Scheinbar möchten uns die Damen und Herren melden, dass es Zeit für’s Frühstück wäre. Drei von ihnen sind derart zutraulich und so gelingen uns ein paar wirklich schöne Fotos dieser Tiere.

Nach einem Morgengassi in gerade mal 2 Grad Außentemperatur und einem ausgedehnten Frühstück verlassen wir Palavas gegen 11 Uhr in Richtung der mittelalterlichen Festungsstadt Carcassonne.
Bereits kurz hinter der Auffahrt auf die Autobahn befinden wir uns in einer grauen Nebelsuppe, die erst wieder kurz vor unserem Ziel so richtig Platz für blauen Himmel und Sonne macht.

Die wundervolle Kathedrale von Narbonne passieren wir im Nebel-Sonne-Gemisch.


Schnell haben wir hier in Carcassonne einen schönen Platz auf dem Stellplatz am Stadtrand gefunden und kurze Zeit später geht es zu Fuß zu diesem außergewöhnlichen „Denkmal“

Carcassone – ihren Ursprung hat die Stadt bereits in der gallo-römischen Zeit. Umgeben ist die sogenannte Cité von einer doppelten, 3km langen Mauer mit insgesamt 52 Türmen, die erst im 19. Jahrhundert – bis zu diesem Zeitpunkt verfiel sie über die Jahre mehr und mehr – unter der Leitung von Eugène-Viollet-le-Duc restauriert wurde. In 1997 wurde dieses historische Monument von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Entlang des kleinen Flüßchens Aude gelangen wir auf einem zauberhaften Weg an den Fuß dieser gewaltigen Anlage. Das Stahlblau des Himmels lässt die Anlage noch riesiger erscheinen. Tief beeindruckt erklimmen wir die wenigen Höhenmeter und betreten die Stadt durch die Porte de l’Aude.

Bei unserem Rundgang in den engen Gassen bieten sich immer wieder wundervolle Fotomotive. Bestimmt ist hier in den wärmeren Jahreszeiten sehr viel mehr los als heute. Unsere beiden Fellnasen genießen die Leere und natürlich auch, von dem ein oder anderen Passanten auch durch die Maske – hier tragen heute fast alle eine – bewundert zu werden.
Ins Innere der Festung bzw. ins Museum können wir nicht, denn dort sind keine Vierbeiner erlaubt.
Etwa eine Stunde dauert unser Rundgang und so sind wir gegen 15:30 Uhr wieder zurück am Stellplatz, wo wir die letzten Strahlen der warmen Wintersonne (ca. 17 Grad) genießen.


Und dann heißt es Büro. Etwas arbeiten müssen wir diese Woche eben auch noch. Aber das funktioniert bestens auch aus dem mobilen Büro.
Ein Rotwein der Region temperiert bereits vor sich hin und einen leckeren Käse bzw. eine Terrine wird es wohl heute Abend auch noch geben. Und dann heißt es Bilder sichten, Video schneiden, Text schreiben und Planen für morgen. Es soll nach Spanien gehen, aber noch haben wir uns nicht für eine bestimmte Region entscheiden können…aber Ihr werdet mit dabei sein….wir melden uns….morgen….hasta manana…

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