01. November 2026
Am heutigen Morgen ist der Himmel wolkenverhangen und es ist deutlich kühler. Rundherum sind viele am Packen, denn die österreichischen und auch slovenischen Ferien sind zu Ende. So sind wir auch plötzlich die beiden einzigen Taucher, die heute Neptuns Welt einen Besuch abstatten wollen.
Nach dem üblichen Bäckergassi und einem gemütlichen Frühstück geht es gegen 10 Uhr in die Hausbucht. Pferdchen sehen wir heute leider keine, aber dafür sind 2 der eleganten Sepien so ein wenig streichelzoomäßig unterwegs. Sie schweben um uns herum, tippen immer wieder mit ihren Tentakeln unsere Kameras bzw. Fingerspitzen an und es macht riesigen Spaß, sie im Bild festzuhalten. Dieses permanente sich im Kreis Gedrehe hat dann auch zur Folge, dass wir etwas vom Kurs abkommen. Aber nicht so wild. Ist halt nur etwas länger zu schwimmen und nach etwa 75 Minuten entsteigen wir der immer noch 20 Grad warmen Bucht.













Wir verabschieden uns von Dani und Tom, die heute die Heimreise antreten, wärmen uns bei einer heißen Dusche auf und sind wenig später unterwegs in Richtung Restaurant Goran etwas außerhalb des Städtchens. Es sind etwa 2,5 km Fußweg bis dahin. Ab und an blinzelte die Sonne durch die Wolken, doch der Wind ist kühl. So sind wir froh, als wir die warme Gaststube des Restaurants betreten. Jetzt um kurz nach 2 ist nur noch ein Tisch besetzt.
Wir entscheiden uns für Landschinken, Oktopussalat, Trüffelpasta und Ligne Na zaru. Der Schinken ist zum Niederknien, die anderen Speisen lecker und frisch. Schade nur, dass man nach dem Essen eigentlich keine Lust hat, wieder zurückzulaufen.
Noch ist es kühl und bewölkt.








Erst gegen 4 sind wir wieder zurück am Stellplatz. So wie der Himmel sich plötzlich präsentiert, packen wir dann doch unsere Sitzpolster ein und nehmen wenig später an der Bucht Platz. Es folgt eine kleine Sonnenuntergangsvorstellung. Und dann geht es zurück ins Womo. Unterwegs sehen wir ein fast allabendliches Schauspiel der Camperkonversation : nämlich keine. Man daddelt, jeder in seine Ecke verkrochen, auf dem Handy in Rekordtempo durch Insta und vergisst zu reden, was sich im normalen Leben leider auch auf die Konversation mit anderen Menschen auswirkt. Aber deren Entscheidung…







Bis etwa 8 Uhr sichten wir ein paar Fotos und planen für morgen. Es soll nach Koversada zur Steilwand zum Tauchen gehen….wir freuen uns schon…und wenig später bereisen wir das Land der Träume…