Kein Strom, kein Kompass und kein Caffè..

19. April 2023

Das Sperlingskauztrio übergibt die Leitstimme gegen halb 5 an diverse Nachtigallen, wobei der in Italien Upupa genannte Wiedehopf den Weckruf um halb 8 übernimmt. Kaum ist der Foto parat, ist der Vogel aber weg.

Die Fellnasen werden kurz gefüttert und los geht es in Richtung Meer. Vorbei an dem für die Saison sehr vollen Camping Podere Etrusco geht es direkt zum mit Pinien bestandenen Barattistrand. Das Wasser ist klar und wie mit dem Lineal gezogen, die Fellzwerge genießen den Strand und wir freuen uns schon auf unseren Cappuccino. Die erste Bar hat heute Giorno di Riposo und die nebenan hat trotz gedeckter Tisch das Tor noch verschlossen. Als wir fragen, wann sie denn öffnen, erfahren wir vom Besitzer von einem die Stromversorgung betreffenden, wartungsbedingten Lockdown. So ein M….

Wir pausieren gerade auf einer Bank als eine fahrende Brötchenbutze in der Nähe der tollen Pinien einparkt. Der Morgencaffè scheint gerettet. Also geht es direkt dorthin, schließlich sind viele dieser Verkaufsstände autark in der Versorgung. Als wir dort ankommen, ordern wir gleich mal zwei Caffè.

Die Antwort ist kurz: Kein Strom, kein Caffè!!!

Dann soll es wenigstens ein Drohnenflug über diese Traumbucht sein. Aber der elektronische Kompass der Software funktioniert ebenfalls nicht. Also heißt es: Rückweg zum Frückstück vorm Womo.

Dieses fällt dann eher ein wenig großzügiger aus. Und wir genießen die Sonne und die Wärme und eine Email mit guten Nachrichten auf die wir schon so lange gewartet haben. Da spricht auch nichts gegen ein Glas Wein jetzt um 11 Uhr zum Anstoßen.

Nebenan lässt ein Schäfer seinen Hund an einer Herde arbeiten. Ein echtes Schauspiel. Überall blüht es und der Wiedehopf kommt mal wieder vorbei, als die Kamera nicht zur Hand ist. Erst nach 1 Uhr verlassen wir diesen schönen Ort, um in San Vincenzo im COOP einzukaufen. Natürlich als Familieneinkauf, denn hier dürfen die Fellnasen mit in den Supermarkt.

So ein Besuch im Supermarkt ist echt anstrengend!!

Gegen 3 Uhr geht es über enge Feldwege in Richtung San Carlo zu Defi, Roberto und Nonna. Als wir ankommen, wir sind die einzigen Camper, ist nur Roberto da. Es folgt eine herzliche Umarmung und ein Begrüßungscaffè. Kurze Zeit später gesellt sich Defi dazu und Ulli trifft Nonna an ihrem Lieblingsort: in der Waschküche.

Schnell ist die Wascherlaubnis eingeholt. Zwischen den Waschladungen tanken wir Sonne und Ruhe, genießen gen später einen Tropfen der Maremma im wundervollen Sonnenuntergang und lassen den Abend bei leckerem Essen ausklingen. Und morgen ist dann wieder Le Rondini…

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