Die Auster von Olbia…

12. Januar 2023

Die letzte Nacht war wieder sehr ruhig. Gestern Abend störte uns ein Pickupfahrer, der meinte mit seinem Gefährt auf dem Strand im Dunkeln Fahrspielchen machen zu können. Ob sich solche Menschen schon mal über andere Lebewesen Gedanken gemacht haben? Mit Rücksicht sieht es da recht mager aus. Was würde z. B. bei solch einer Aktion mit einem Schildkrötengelege passieren? Schade, dass es solche dummen Menschen geben muss…

Das einzige Geräusch was nach dieser Aktion noch zu hören ist ist das Flamingogeschnurre und ab und an ein in der Ferne bellender Hund.

Heute Morgen wecken uns dann die schönen weißen Reiher bei Sonnenaufgang mit wildem Gekreische, was wahrscheinlich am Trupp der in der Gruppe jagenden Kormorane liegt.

Es entstehen jede Menge Fotos dieser Tiere und Ralf ist auch ein letztes Mal mit seiner Drohne für Euch unterwegs. Dieses Mal etwas ausführlicher und daher erst im ergänzenden Beitrag. Freut Euch schon drauf!

Gegen 13 Uhr verlassen wir diesen schönen Ort, kaufen in Porto San Paolo noch ein wenig ein und fahren dann weiter zu einer Bar, die gegenüber des Fährterminals am wunderschönen Hafen von Olbia liegt. Auch hier liegen diese wundervollen, murmelartigen Felsen im Wasser, für die manche Menschen um solche Felsen zu sehen, z. B. auf die Seychellen fliegen…

Wie gesagt, hier auf Sardinien gibt es jede Menge davon. Außerdem stehen direkt in Altstadtnähe unterhalb einer der Hauptstraßen die schönen rosafarbenen Flamingos und an manchen Stellen mutet die Landschaft wie ein Piratenversteck an.

Vor der Bar ist ein toller Parkplatz am Wasser. Die Stühle auf der Terrasse haben Stuhlkissen und die Barbesitzer sind sehr, sehr nett.

Da wir gelesen haben, dass hier auch kleine Gerichte gekocht werden, fragen wir natürlich mit dem Hinweis auf unseren heutigen letzten Tag nach. „Leider hätte die Küche heute geschlossen, aber sie hätten noch etwas Leckeres für uns!“

Kurze Zeit später stehen als Gabe des Hauses, zwei lecker, frische Austern mit Zitrone vor uns auf dem Tisch. Sollen wir verraten, dass Ralf keine Austern mag? Nein, tun wir nicht, denn das wäre äußerst unhöflich. Er ist mutig und isst dieses riesige, fleischige Meerestier, das, wenn man die Augen schließt, wunderbar nach Sardiniens Meer schmeckt…so von Ulli beschrieben…die mag nämlich Austern…Ralfs Beschreibung erwähnen wir besser nicht…

Ja, die Insel hat es uns auf dieser Tour angetan, denn wir durften sie völlig „ungeschminkt“ erleben. Und jetzt sind wir „totalmente innamorati“ – total verliebt in diese Insel, die Strände, das kristallklare Meer, die netten Menschen….

Umso schwerer fällt es uns auch heute, die richtigen Worte für unseren Bericht zu finden. Ein letzter Vermentino in derBar und es geht weiter in Richtung Fähre. Die letzten Sonnenstrahlen genießen wir auf dem Parkplatz vor der Altstadt, ohne diese jedoch zu besuchen. Hier herrscht reges Treiben auf der vom Weihnachtsmarkt übrig gebliebenen Eisfläche. Kurze Zeit später biegen wir auf die lange, gerade Straße zum Imbarcho der Fähren ein.

Es folgt eine letzte Fellnasen-Gassirunde auf der Insel, ein leichtes Abendessen im Womo und 2 Stunden vor Abfahrt finden wir uns vor unserer Grimaldifähre, der Cruise Sardegna, ein. Gegen viertel vor 10 befahren wir das Schiff, parken auf Deck Nr. 5 und beziehen unsere geräumige Kabine. Wir sind traurig von hier weg zu müssen, aber schon beim Ablegen träumen wir bereits vom nächsten Aufenthalt auf dieser Trauminsel…

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