Eine Traumstadt und wenn uns die Nebel den Weg weisen…

30. Dezember 2021

Unsere ruhige Nacht endet um 8 Uhr. Wir haben richtig gut geschlafen und freuen uns schon auf unsere geplante Tour. Was uns genau in Granada erwarten wird, wissen wir noch nicht, aber wir sind sehr gespannt. Nach einem leckeren Morgenkaffee geht es um 10 Uhr in Wanderschuhen durch die Puerto de las Granadas in die Altstadt von Granada, die Albaicin. Oben am Womo scheint schon die Sonne und die Temperatur ist angenehm, aber hier unten am Fuß der Alhambra ist es noch sehr kühl.


An den heiligen drei Königen an der Kirche San Gil und Santa Ana legen wir einen Fotostopp ein, um an der Fuente del Paseo de los Tristes einen Caffè con Leche in der Sonne mit Blick auf die Alhambra zu genießen. Von hier aus geht es weiter im Zick-Zack – immer im Auge, wo der Postbote mit dem Moped entlang fährt, denn dann geht das mit unserem Hundetransporter deutlich einfacher- zum Mirador de San Nicolas.
Da auf dem Mirador für uns schon viel zu viel los ist, entscheiden wir uns für einen Besuch des unterhalb liegenden „Balcon de San Nicolas“, einem Cafe/ Restaurant mit Traumblick auf die Alhambra.

Nach einem leckeren „Lagrima de la Granada“, einem Tortenstück wie aus dem Bilderbuch mit Mandeln und Himbeeren, verlassen wir diesen ruhigen Ort, um über den Mirador de San Nicolas und über die Alcaza Cadima so langsam in Richtung Kathedrale abzusteigen.


Über die Calderia Nueva erreichen wir vorbei an einer vermeintlichen Statue mit Duchemin-Effekt die Kathedrale von Granada. (Duchemin-Effekt -aus Louis de Funes „Brust oder Keule“ ) – Ulli ist bis zum letzten Moment davon überzeugt, dass es sich um eine Bronzestatue handelt, bis diese mit geschürzten Lippen einen Knutschlaut erzeugt und Ulli einen riesen Schrecken einjagt. Das Lachen von allen, einfach unvergesslich!!)
Von hier aus geht es bergan zu unserem Parkplatz. Jetzt bei ca. 25 Grad Außentemperatur eine anstrengende Angelegenheit. Aber egal…die Fotos zeigen Euch bestimmt, wie wundervoll Granada ist und das sich die „Bergtour“ lohnt. Granada, eine Stadt, in die wir uns einfach so verliebt haben…


Um 14 Uhr sind wir wieder zurück am Wohnmobil und eine weitere halbe Stunde später fahren wir bereits in Richtung Salobreña, unserem eigentlich nächsten Ziel.

Aber hier unten am Meer angekommen, hängt eine dicke Nebelsuppe an der Küste, die uns den Weg nach Nerja weist. Hier parken wir auf dem großem Parkplatz des Balcon de Europa. Unsere Bank in die Sonne ausgerichtet, den Wein ausgegossen und dann holt sie uns ein: die bereits unterwegs durchquerte Nebelsuppe. Egal, es ist trotzdem toll und der Wein schmeckt lecker. Als sich dann noch unser Womonachbar -natürlich auf Distanz- dazugesellt, verquatschen wir uns ein wenig…ein wundervoller Auftakt zu unserer kleinen Tapas-Tour durch den Casco Antiguo – die Altstadt von Nerja. Und hier endet ein echter Traumtag….

Im nächsten Eintrag „Granada bewegt….!?“ könnt Ihr Euch auf unser neuestes Video freuen…

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