19. Türchen – Weiter in den Süden Frankreichs….

18. Dezember 2021
Nachdem der Bäcker gehupt und Ralf sein Baguette erstanden hat, genießen wir unser erstes Frühstück „on Tour“. Am ersten Reisemorgen duftet der Kaffee aus der Bialetti besonders lecker – schade, dass Ihr den Duft nicht wahrnehmen könnt!

Eigentlich wollen wir um 10 Uhr schon weiter in Richtung Süden unterwegs sein. Aber es ist so schön in Ruhe zu frühstücken und über unser geplantes Ziel, nämlich die Pont du Gard und eventuell die Camargue zu träumen. Da vergeht die Zeit wie im Flug. Vor Jahren wollten wir mal die Camargue mit einer Transalp, wenig Gepäck und einem Minizelt bereisen. Doch die Tour kam nie zustande, denn die Transalp haben wir uns nie gekauft. Na vielleicht klappt es ja dieses Mal.


Für unseren Einkauf wählen wir den Super U, der beim Stellplatz um die Ecke liegt. Hier parken wir in der Sonne tatsächlich neben einem Berg aus Schneeresten. Der Supermarkt ist gut besucht, aber die Leute hier sind weder hektisch noch unfreundlich. Hinter den Masken kann man sogar leuchtende Augen und manchmal sogar ein Lächeln erkennen. Und wundervolle Plüschtiere, die sich bewegen….himmlisch!!

Heute im Supermarkt in Baume-les-Dames….

Um 11 Uhr fahren wir auf die A36 in Richtung Paris auf. Über die A39 vorbei an Dole, fahren wir in Richtung Lyon. Kurz hinter Dole fahren wir in eine erneute Nebelsuppe, die mal mehr und mal weniger bis kurz hinter Valence anhält. Die insgesamt 5 Stunden Fahrzeit des heutigen Tages verbringen wir mit Überlegungen zu unserer Tour, lautem Weihnachtsliedergesinge und dem Staunen über die vorbeifließende Landschaft. Unterwegs gelingt uns wahrscheinlich auch ein Erinnerungsfoto auf der Umgehung von Lyon. Geblitzt hat es jedenfalls. Ob es auch gut geworden ist? Wir werden sehen…

Im so typischen Winterlicht der Provence passieren wir gegen halb 4 die Festung von Mornas. Mystisch liegt diese Festung auf einem Felsen direkt neben der Autobahn. Kurz danach geht es weiter auf die A9 in Richtung Barcelona. Doch bereits nach etwa 20 km auf dieser Autobahn verlassen wir sie bei der Ausfahrt Remoulins und fahren die gerade mal 6 km zu einer der berühmtesten Brücken Europas.

Der Pont du Gard – gebaut durch die Römer irgendwann zwischen 1 Jahrhundert vor oder nach Christus.
Es handelt sich um eine Bogenbrücke mit Keilsteingewölbe von 275 m Länge und 49 m Höhe. Die Brücke zählt zu den besterhalten gebliebenen Brückenbauwerken der antiken römischen Welt und diente als Aquädukt für die Stadt Nimes.

Hier heute Abend im letzten Licht des Tages, es ist jetzt gegen 17 Uhr, fast alleine zu stehen und über diese wundervolle Architektur der Brücke in dieser einmaligen Lage zu staunen und sie für Euch im Bild festzuhalten – ein Gänsehautmoment pur…


Gegen 20 nach fünf sind wir auf dem in der Nähe gelegenen Stellplatz von Remoulins. Wir parken, stöpseln Strom an unser Womo und los geht es zum Abendgassi in den um die Ecke liegenden Ort. Die blaue Stunde heute ist faszinierend.

Aber wir und die Fellzwerge sind müde. Kurz nach 18 Uhr sind wir wieder zurück.
Kurz ein paar spanisch-französische Tapas auf den Tisch gezaubert, eine Rotweinflasche entkorkt und dann heißt es zurücklehnen, genießen, Bilder sichten und schreiben….
Ach ja und planen für Morgen….wir haben zwar immer noch keine Transalp, aber es wird wohl die Camargue werden….wir freuen uns drauf…

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