Kraichgaudümpeln, Treffen mit Freunden und eine Schnupfennase..

6. September 2026

Wir brechen bereits sehr früh am Schleicherhof auf, um zum Althäuser zu fahren. Gegen halb 8 parken wir dort ein und werden von Edith und Pete herzlich begrüßt. Ein leckerer Milchkaffee auf der Terrasse, ein netter Plausch mit den beiden, Marco und Justin und dann heißt es Vorbereiten für unsere Tauchgänge.

Die Sichtweiten sind einigermaßen in Ordnung, werden jedoch durch den Besuch einiger Tauchanfänger stark eingetrübt. Trotz allem gelingen uns ein paar schöne Aufnahmen der üblichen Seebewohner und natürlich auch der winzigen unscheinbaren Wesen hier im See.

Den Abend verbringen wir mit einem gemeinsamen Abendessen vor der Tauchbasis. Jeder steuert etwas bei und wir haben jede Menge Spaß. Gegen 11 Uhr verabschieden wir uns in die Waagerechte. Ulli ist, wie bereits heute bei den Tauchgängen sehr kalt, und sie fühlt sich nicht so wohl. Mal schauen…

7. September und folgende

Ullis Nacht war unangenehm. Gegen 2 Uhr weckt sie ein stechender Halsschmerz, der jetzt gegen 8 Uhr noch an Intensität zugenommen hat. Sie hat sich so eine richtig schöne Erkältung eingefangen. Ob beim Einkaufen, beim Tauchen oder…. Tauchen ist für sie jetzt leider erstmal nicht möglich.
Ralf genießt seine beiden Tauchgänge und wir treffen weitere Bekannte vom Tauchclub und den umliegenden Anwohnern.
Die Nacht verbringen wir auf dem Stellplatz Wellmobilpark in Bad Schönborn. Der Stellplatz wurde vergrößert und so gibt es die noch einigermaßen ansehnlichen Plätze am Feldrand leider nicht mehr. Schade, denn da kam noch ein wenig Campinggefühl auf. Jetzt mit Beton und Schotter sieht das alles weniger attraktiv aus. Aber trotzdem ist es immer noch ein sicheres Plätzchen mit einer guten Entsorgungsstation.

Die nächsten Tage scheinen irgendwie immer gleich. Ulli ruht sich aus und pflegt ihre Schnupfennase und Ralf taucht ganz tief ein in die Makrowelt unseres kleinen Lieblingsgewässers.
Für weitere Übernachtungen sind wir nochmal auf dem Schleicherhof zu Gast und natürlich auch in unserem geliebten Unteröwisheim.
Wir haben das Glück beim Griechen in Stettfeld einen Parkplatz zu bekommen und im dortigen Biergarten ein Abendessen zu genießen, welches unbedingt bald wiederholt werden muß, beobachten Eisvögel und lauschen am Abend Waldkauzen und Schleiereulen.



Ach ja: Ausschlafen ist in den letzten Tagen, wahrscheinlich wegen Ullis Erkältung, ganz hoch im Kurs. Unser Spitzenreiter ist der Mittwochmorgen, der 09.September, an dem wir es erst um kurz nach 10 Uhr aus der Waagerechten schaffen.
Erholung pur für uns alle 4…und der einigermaßen versöhnliche Beginn des letzten Tages unserer Tour.
Wir überlegen zwar hier in der Gegend um Heidelberg zu bleiben und wählen dafür den Stellplatz in Ladenburg aus. Aber der Andrang der Wohnmobile hier erinnert doch sehr an die schlechten Erfahrungen, die wir in der Südwestbretagne kurz vor unserem Unfall im Juni gemacht haben. Es ist einfach nur übervoll und man wartet vor dem Stellplatz, dass endlich ein Camper den Platz verlässt, um dann in den Platz einfahren zu können. Wie schrecklich.

So entscheiden wir uns für eine Fahrt in Richtung Heimat und wählen als Ziel für die letzte Nacht der Tour den Stellplatz in Gemünden auf der Insel aus. Dass wir befürchten, dieser Stellplatz könnte ebenso voll sein, wie der in Ladenburg, könnt Ihr Euch bestimmt denken.
Nach einer idyllischen Fahrt durch den Spessart erreichen wir gegen 5 Uhr den Parkplatz vor der kleinen Altstadt. Und es sind gerade mal 5 andere Wohnmobile da…wie schön. Wir parken ein mit Blick auf das Wasser. Hinter uns tront die Burgruine und wir freuen uns auf den Besuch des kleinen, für uns noch unbekannten Städtchens.
Kleiner Tipp: Wenn Ihr mal herkommen möchtet, wählt nicht den Mittwoch, denn da haben etliche Restaurants ihren Ruhetag. Der Italiener am Marktplatz hat zwar eine ansprechende Karte, aber der Service ist so unterirdisch, dass man nicht mal dazu kommt, die Küche geschweige denn die Getränke auszuprobieren. Nach insgesamt 50 Minuten Wartezeit – wir haben wunderbar gesessen und konnten die Kulisse dieses warmen Septemberabends genießen – verlassen wir den Marktplatz und kehren im Asiahaus ein. Wir wählen jeder ein leckeres Curry mit Ente und runden den Abend mit je 2 Kugeln Eis in der venezianischen Eisdiele am Markt ab.
Müde, verschnupft aber glücklich kehren wir zu unserem Wohnmobil zurück. Es war unsere erste Tour in unserem „neuen Zuhause“ und es war wunderschön. Klar sind da noch einige Verbesserungen vorzunehmen, aber wir haben uns wunderbar erholt und sind voller Vorfreude aufs nächste Mal…Vielleicht nach Zeeland, in die Toskana oder doch einfach nur ein Abstecher in die vor unserer Haustür liegende wundervolle Rhön…wir schreibens Euch…

Abschließend noch ein paar Eindrücke aus Gemünden und an dieser Stelle nochmal danke an Euch fürs Mitreisen….


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