30. August 2026
Heute Morgen scheint die Sonne vom stahlblauen Himmel. Das Wasser ist ruhig, aber jeder, der vom Tauchen zurückkommt, ist alles andere als begeistert. Es herrscht nach wie vor starke Dünung unter Wasser.
Da ab 11 Uhr auch noch heftige Gewitter angesagt sind, entscheiden wir uns heute für einen Gammeltag. Unser Fellnasenmädchen hat nämlich bei Gewitter richtig viel Angst und außerdem ist unsere Tesco-Einkaufslieferung auch für ca. 11 Uhr angekündigt.
Also nehmen wir pünktlichst unseren Einkauf entgegen, kümmern wir uns um Abwasser und Frischwasser fürs Womo., was heißt gefühlte 17mal den Berg runter und wieder hochlaufen und genießen die noch scheinende Sonne.











Kaum ruht Ulli sich im Vorzelt aus, kommt unsere Nachbarin Debbie auf ein Schwätzchen vorbei. Wirklich nett und so nach etwa einer dreiviertel Stunde, wahrscheinlich auch wegen der aufziehenden schwarzen Regenwolken, geht sie wieder. Wir schaffen es gerade noch, alle Sachen unter Dach zu stellen. Und dann öffnet der Himmel seine Schleusen. Es tratscht auf dem Womodach und der Weg, der runter zur Tauchbasis führt, sieht ein wenig aus wie ein Gebirgsbach.
Der Zauber dauert etwa 5 Stunden. Der Weg nach unten ist danach total ausgewaschen und alles quietschnass.
Dank des Windes können wir tatsächlich später noch mit den Fellnasen trockenen Pfötchens Gassi gehen, trinken eins der schaumlosen Biere in der Strandbar und genießen wenig später unser selbstgekochtes Curryhühnchen am heutigen Abend . Und das lieber mal drinnen.











Wirklich besonders sind an heutigen Abend die orangeleuchtenden Wolkentürme über dem Meer. Wir hoffen, die Fotos gefallen Euch.
31. August 2026
Heute soll tatsächlich 8 Stunden lang die Sonne scheinen. Doch schon am Vormittag fängt sie an zu schwächeln. Egal, das Meer ist relativ glatt und so sind wir um die Mittagszeit im selbigen und tauchen ab.
Die Sicht ist immer noch nicht so dolle, aber die Dünung hat deutlich nachgelassen. Aber das reicht leider halt immer noch nicht, um ruhige Aufnahmen hinzubekommen.
Uns begegnet eine große Sepia, etwas röhrenwurmähnliches im Sand und ein paar Vertreter der Krönchenfische. Aber an Makroaufnahmen gerade im Bereich Video ist nicht zu denken. Ein einigemaßen scharfes Foto ist bei diesen Bedingungen eher ein Glückstreffer. Egal. Ist zwar schade um das schöne Tauchgebiet, aber so ist das eben ab und zu.















Vom Diveguide vor Ort erfahren wir noch, dass aufgrund des extrem warmen Wetters die überwiegende Zahl der sonst bis Ende September vorkommenden Nacktschnecken bereits verschwunden ist. Schade, aber eben auch nicht zu ändern.
Nach einem ausgiebigen Mittagsschlaf beschließen wir gegen 17 Uhr erneut dem 5 Pilchards Inn in Porthallow einen Besuch abzustatten. Eben nur auf ein Bierchen oder zwei mit einer tollen Fellnasenrunde inbegriffen.
Heute nehmen wir den Weg über das große Campingfeld, was deutlich gelenkschonender ist. Kaum ist Ulli am Tresen angekommen, wird sie derart herzlich begrüßt, als wäre sie schon seit Jahren Stammgast. Wie nett. Gleiches passiert als sie die nächste Runde bestellt und bezahlt, den Kochlöffel Nr. 2 für die bestellte Portion Pommes mit zum Tisch bringt, aber die beiden Guinness auf der Theke vergisst. Lachend und witzig kommentiert werden ihr die Biere kurze Zeit später zum Tisch gebracht.










Ein wundervoller Ort mit Herz, den man einfach mögen muss. Auf unserem Rückweg reden wir bereits etwas über die kommenden Tauchtage. Der Wetterbericht sah beim letzten Check entspannt aus und so wollen wir in den kommenden Tagen etwas öfter zum Tauchen gehen. Doch als wir es uns in unserem Vorzelt einigermaßen gemütlich gemacht haben – es ist richtig kalt heute Abend – fällt der Blick in den Wetterbericht doch sehr ernüchternd aus.
Nur noch für morgen ist Sonne angesagt und dann nur noch Regen, Nebel und deutlich kühler und mehr Wind bis zum Samstag. Also unter Wasser wohl keine Verbesserung zu erwarten. Leicht frustriert und etwas ausgekühlt begeben wir uns in die Waagerechte. Mal sehen, wie die nächsten Tage so passiert….