26. August 2026
Die Schräglage unseres Womos war bedingt gut, aber trotzdem haben wir alle 4 saugut geschlafen.
Ein English Breakfast Tea in der Sonne, ein Morgenspaziergang mit den Fellnasen und dann heißt es einchecken. Die Begrüßung durch Jo ist herzlich, Ullis neue Bankcard streikt beim ersten Versuch und so wie wir momentan parken, müssten wir nach einer Woche wieder umziehen. Jo schlägt vor, die bereits auf den Stellplätzen 5 und 7 gebuchten Camper zu fragen, ob sie bereit wären zu tauschen.








So haben wir Zeit zum Landschaft schauen, den Küstennebel vorbeiziehen zu lassen, zu lesen, die Bankcard erneut zu probieren und einfach nur nichts zu tun. Neben 2 handzahmen Schafen, einem tollen großen Segler und 3 hautnah sitzenden Jungschwalben passiert am heutigen Vormittag nicht allzu viel. Erst als Jo den Berg hochgelaufen kommt, um uns mitzuteilen, dass Platz 7 der unsere für unseren Aufenthalt sein wird, beginnt ein klein wenig Arbeit.
Schnell ist unser Womo umgeparkt und steht tatsächlich fast in der Waage. Es folgt ein wenig Zeltpuzzelei – das exakte Abbild unseres Vorgängerzeltes hatten wir direkt nach dem Bora-Totalschaden des Zeltgestänges vor 3 Jahren in Kroatien günstig bei Kleinanzeigen gekauft und bislang noch nie aufgebaut.
Wir lachen viel, haben uns auch mal kurzzeitig etwas in den Haaren, aber nach etwa eineinhalb Stunden sind wir mit dem Ergebnis zufrieden.
Zeit für einen Tee und etwas Joghurt. Und Ausruhen nicht vergessen! Dabei schauen wir auf das noch recht unruhige Meer und entdecken den ein oder anderen Basstölpel beim Spiel mit dem Wind. Ihm gleich tut es ein Bussardpärchen. Ein paar Schwarzkehlchen wollen unbedingt aufs Foto und im Schmetterlingsflieder posiert ein Admiral.


































Hier auf diesem Bereich des Campings sind wir bis heute Nachmittag die einzigen. Ulli geht nochmal zu Jo, um Taxi- und Einkaufsmöglichkeiten zu checken und ein kleines Schwätzchen zu halten, natürlich nicht, ohne sich nochmals ganz herzlich bei ihr für die Unterstützung für unseren Traumplatz Nr. 7 zu bedanken. Und dann parkt tatsächlich ein zweites Fahrzeug unterhalb ein.
Nach einer herrlich warmen Dusche folgt unser Vorm-Womo-Dinner(ein Pfund reicht für 8 Minuten Duschen – da fragt man sich wirklich, wer braucht so lange? Wir schaffen beide zusammen innerhalb von 4 Minuten zu duschen und drehen dann lieber zum Wassersparen das Wasser ab) Besagtes Dinner besteht aus gegrilltem Lachs mit Reis, einem Knobidip und frischem Salat. Ein Bourgogne Chardonnay und wundervoller Meerblick runden das Ganze ab….bis morgen…


