23. Dezember 2025
Unserer kleinen Allie ging es heute Nacht nicht sehr gut und so haben wir alle erst ab etwa 1 Uhr einigermaßen geschlafen. Immer wieder schaut man dann nach den kleinen Fellnasen und kommt selbst nicht so zur Ruhe.
Aber heute morgen geht es der Dame wieder gut und so sitzen wir gegen halb 9 in der kleinen Bar am Stellplatz und genießen Cappuccino und Cornetto. Vor uns im Meer ist der Stromboli zu sehen.



Wir verlassen den Stellplatz kurz danach mit dem Ziel Thermalbecken in Caronte. Der Parkplatz dort ist voll. Leider auch mit Mobilen, die garantiert keine Toilette an Bord haben und wo man sich beim Hundegassi um die Ecke dieser Fahrzeuge immer die Frage stellt: war das wirklich ein Hund?
Es ist für uns so abstoßend, dass wir umgehend weiter in Richtung Tropea fahren. Vorher noch ein kurzer Stop in einem Conad und hier öffnet der Himmel am heutigen Tag zum ersten Mal seine Schleusen. Was aber folgt ist ein wundervoller Regenbogen.





Wir erreichen den einzigen offenen Stellplatz in Tropea teils über die Küsten- und teils über die Schnellstraße. Auf dem Platz parkt ein kleiner Bus, ein Miniwohnwagen und ein normal großes Wohnmobil. Die Platzbetreiber sind nicht da. Als Ulli den Herrn im Wohnwagen „Hallo“ sagt, schaut dieser nur komisch und spricht so mit ihr, als würde ihm der Platz gehören. Der Herr mit dem großen Womo gesellt sich dann dazu und beginnt auf dem Platz rumzuplärren, dass er ja zuhause rausgeflogen und nun hier gestrandet ist und der Wohnwagenfahrer stimmt in das Geplärre mit ein. Passend dazu präsentiert sich die Anlage…sehr klein und wenn voll wahrscheinlich nicht rangierbar. Also fahren wir weiter.








Wir drehen eine stressige Runde durch Tropea und parken wenig später auf einem der freien Plätze auf der Straße oberhalb des Meeres ein. Perfekter Zeitpunkt für unseren Mittagssnack: Arancini und etwas Foccacia auf der Steinbank des Lungomare. Wir haben Spaß und müssen nochmal über die peinliche Man-spricht-Deusch-Vorstellung der beiden Deutschen auf dem Stellplatz um die Ecke lachen.
Ob es jetzt der Parkplatz oder die große, aufziehende, schwarze Wolke ist, warum wir nicht bleiben. Wir wissen es nicht.







Und so sind wir gegen halb 2 wieder unterwegs in Richtung Küste, von der wir gekommen sind, denn in Richtung Sizilien ist heute den ganzen Tag Regen gemeldet. Wir fahren parallel zum Meer und die großen, schwarzen Wolken scheinen neben uns herzuziehen.
Auf dem Weg zu einem etwas abseits der Straße liegenden Stellplatz, wo niemand zu sein scheint, erreicht uns das Unwetter. Wir schaffen es gerade noch einigermaßen sicher zurück zur Küstenstraße und dann hat man das Gefühl jemand würde Eimer ausgießen. Entsprechend langsam geht es auch auf der Straße zu.
Dann lieber doch wieder zurück zu dem Platz, von dem wir heute morgen weggefahren sind. Der hat offen, man steht am Meer und es gibt eine Bar. Und so parken wir um kurz vor 4 dort wieder ein. Die Sonne lächelt leicht durch die dicken Wolken und die Farben am Himmel sind traumhaft schön. Im Abendlicht gehen wir mit den Fellnasen am Strand entlang und beschließen den Abend mit einem Barbesuch, gefolgt von einer Lieferung von 2 Pizzen einer Pizzeria um die Ecke.





Ach ja, unser Womo haben wir auch geschmückt, denn morgen ist Heiligabend und da bleiben wir einfach hier.