28. Februar 2025



















Nach unserer gestrigen relaxten und staufreien Anreise, Traumlicht bei der Fährfahrt auf den Lido und einer Monsterpizza zum Niederknien, haben wir tief und fest geschlafen, bis uns um halb 5 der Wecker etwas unfreundlich aus dem Schlaf holt.
Der ein oder andere von Euch denkt jetzt bestimmt: halb 5, sonst habt ihr keine Probleme. Aber zur Erklärung: An Carnevale morgens am Dogenpalast, der Riva degli Schiavoni und an der Piazza San Marco zu sein, ist einfach nur magisch.
Unser 14er Vaporetto legt pünktlich um 5:36 Uhr ab und kurze Zeit später betreten wir La Serenissima. Noch schläft sie, diese magische Stadt. Ein paar Fotografen sind schon da und gerade mal eine einzige Maske. Ein bisschen enttäuscht sind wir im ersten Moment schon. Was dann aber passiert, ist einfach nur der Wahnsinn. Die letzten Male waren schon wirklich vieel Masken hier, aber heute….wir haben sie nicht alle fotografieren können…
Aus allen Richtungen gelangen maskierte Menschen hierher, an deren Kostümen man sich fast nicht satt sehen kann. Während des Fotografierens führt Ulli einige sehr nette Gespräche mit anderen Fotografen oder auch Passanten, die völlig verliebt ihre Köpfe in unseren Hundetransporter stecken, um die Fellnasen zu kuscheln. Unsere beiden sind heute morgen besonders lieb…wir sind total stolz.
Ralf und Ulli sind die meiste Zeit getrennt zum Masken im Bild festhalten unterwegs. Es entstehen einige faszinierende Eindrücke dieses Maskenspektakels, das Euch hoffentlich gefallen wird.










































Wie oft sich Ulli heute morgen beim Blick in die Augen der einzelnen Protagonisten die Frage stellt: „Wer bist Du?“ weiß sie nicht mehr. Witzig ist es vor allem auch, die Gespräche einiger Masken untereinander mitzubekommen. Es geht um das Älterwerden, die täglich neu auftretenden Wehwehchen u.s.w….alles Dinge, die man hinter solch einer Pracht nicht vermuten würde.




































Fast mit dem Glockenschlag um 8 Uhr verlassen wir diese magische Kulisse, um in Richtung Haltestelle Giardini unseren ersten Cappuccino dieser Tour zu genießen. Die Sonne scheint. Verglichen zum letzten Besuch vor 2 Jahren ist es wunderbar warm und die mit dem Cappuccino ankommenden Cornetti sind es auch.
Via Fermata Giardini und einiger Eindrücke dieser Stadt erreichen wir nach kurzer Überfahrt wieder Lido di Venezia. Einen zweiten Cappuccino später, sitzen wir jetzt vor den vielen, vielen Bildern von heute morgen und sortieren, lachen und freuen uns auf die nächsten Maskenbegegnungen.
Der Check In hier in unserer Unterkunft verläuft sehr nett und eine neue Vokabel befindet sich seither auch in unserem italienischen Wortschatz. Während des Eincheckens erzählt Ulli vom frühen Ausflug nach San Marco und dass wir alle 4 deshalb sehr müde sind. Beim Verabschieden wird Ulli gefragt: „E ora, fate un pisolino?“, was soviel bedeutet wie: „Haut Ihr Euch jetzt auf´s Ohr?“ Ja …das werden wir gleich tun….und später geht es wieder in Richtung San Marco…wir freuen uns schon….
