Fährengebrumme, Ausschlafen und Sonnetanken am Nachmittag

07. Januar 2025

Bereits gegen 1 Uhr wird Ulli von lautem Gebrumme geweckt. Die Fähre von Grimaldi scheint doch angekommen zu sein. Nicht wie vor einigen Stunden auf Vesselfinder. Dort wurde sie zunächst mit der aktuellen Position angezeigt, verschwand aber kurze Zeit später auf allen Kanälen. Warum…wer weiß das schon? Oder aber waren es Ulli´s Gedanken, die sich um die verlorene Girocard drehten, warum sie nicht schlafen konnte. Egal…das Brummen hier im Hafen von Arbatax beim An- und Ablegen der Fähre war schon richtig laut.
Da wir gerne früh am Strand nach der verlorenen Karte suchen wollen, steht der Wecker auf halb 7. Es ist quasi noch dunkel als wir den Strand erreichen, abgesehen von einm hellen Streifen am Horizont.

Mit der Taschenlampe get Ulli exakt den Weg entlang, den sie am Vorabend zurückgelegt hatte. Mit der Taschenlampe beleuchtet sie den Boden. Und tatsächlich scheint es tatsächlich der exakte Weg des gestrigen Abends gewesen zu sein, denn da im Lichtkegel liegt sie: die verlorne Girocard. Wir sind erleichtert, bleiben aber wegen des immer noch recht heftigen Gestanks nicht auf diesem Parkplatz, sondern fahren ein paar Parkplätze weiter in Richtung Süden. Hier begeben wir uns erneut in die Waagerechte und erwachen erst gegen 10 Uhr,
Das erneute Fellnasengassi ist ernüchternd, was die Campergemeinde angeht, Überall am Parkplatz und in Richtung Strand verteilt liegt Klopapier. An dieser Stelle die Bitte: Ihr lieben Camper ohne Toilette an Bord: Sucht Euch doch bitte Orte mit Örtchen oder wenn es gar nicht anders geht, benutzt Plätze, die außerhalb der Wege der anderen liegen und räumt diese danach ordentlich auf. Danke!

Jedenfalls bleiben wir genau dieser Tatsache geschuldet nicht hier, sondern fahren zu Baia Cea, Jedoch wird es da mit dem Parken auch nichts, da der Parkplatz gerade von einem Traktor modelliert wird. So geht es weiter auf einen Stellplatz südlich von Cardedu Mare in der Nähe von Marina di Gairo. Als wir ankommen ist eines der Fahrzeuge anwesend, mit dem wir nur bedingt etwas anfangen können. Ein modernes Expeditionsfahrzeug. Für unsere Begriffe etwas zu überzogen für eine Insel wie Sardinien sie ist. Eher für Wüstenexpeditionen o.a. geeignet. Aber egal. Die Insassen sind sehr nett.


Kurz nachdem wir geparkt haben, erscheint wiedermal ein Fahrzeug ohne Bordtoilette. Man sieht es und die Frage des Fahrers: Kann es sein, dass die Toiletten geschlossen sind? bestätigt diese Vermutung. Kurz danach parkt der Bus in der Nähe der angrenzenden Büsche, die man in der nächsten Zeit besser nicht betreten sollte.
Wir bleiben am Strand und lesen. Der Wind beginnt auch heute peux.a.peux aufzufrischen, sodaß wir nach etwa 90 Minuten Aufenthalt weiter nach Cardedu Marina auf den Stellplatz fahren, wo bereits ein Wohnmobil steht.

Kaum haben wir geparkt, kommt die Sonne heraus und es ist wunderbar warm. Abgesehen vom Geplärre vom Nachbarplatz ist es wirklich schön hier. Wir genießen einen Aperitivo, im Anschluß eine Strandspaziergang und dann die wundervollen Farben am Horizont nach Sonnenuntergang. Gegen halb 7 wird es zu kalt zum Draußensitzen und so begeben wir uns ins Womo, beginnen mit unserem Bericht, sichten Bilder, checken den Wetterbericht,,,,

Hier ist es herrlich ruhig. Ein paar Glöckchen der Schafe und Ziegen sind zu hören und hier und da ein wenig Hundegebell…und dann fangen wir an zu träumen,,,,von morgen,,,,vielleicht mal wieder Cornetto zum Frühstück und unserem geplanten Abendessen bei Lollo in Arbatax…ci vediamo

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