Nächtlicher Einsatz und Dünung pur…

09. Mai 2024

Ein heftiges Rütteln weckt uns um halb 2. Eine nach der anderen Sturmböe tost über unser Womo in unser Vorzelt. Beim Check durch Ralf wird das Ausmaß ersichtlich. Das Zeltgestänge hat dem Sturm nicht standgehalten. Und nun?

Etwa eine viertel Stunde überlegen wir und dann sind wir draußen. Ulli versucht so gut es geht, das Zelt zu stabilisieren und Ralf baut das noch intakte Gestänge nach und nach ab. Etwa eine halbe Stunde später ist alles verstaut: Stühle, Tische, Tauchanzüge…und wir sind völlig platt. Kaum haben wir uns wieder hingelegt – unsere Fellnasen sind übrigens tiefenentspannt- geht der Sturm erst richtig los…unser Zelt wäre bestimmt komplett weggeflogen.

Schließlich fallen wir in einen unruhigen Schlaf und erwachen erst um halb 10. Die Sonne scheint, die heftige Dünung klatscht gegen die Mauer der Promenade und das Wasser spritzt hoch in die Luft.

Ob wir heute tauchen gehen? Erstmal sortieren wir die Sturmschäden fertig, die verbogenen und zerbrochenen Gestänge werden zu Grabe getragen und Ersatz für diese gibt es tatsächlich ganz aktuell bei Kleinanzeigen.de zu einen sensationellen Preis. Und kurze Zeit später gehört das gebrauchte Zelt uns.

Nun zum Tauchen – es ist schließlich unser letzter Tauchtag auf dieser Reise. Das Meer ist sehr bewegt. Es herrscht starke Dünung im Bereich vor der Basis. Laut Aussagen der anderen Taucher, die am Morgen im Wasser waren, ist die Dünung, die Wellenbewegung des Wasser, bis in eine Tiefe von 10 Metern deutlich spürbar. Daher entscheiden wir uns für einen Tauchgang hinter dem kleinen Hafen an der Hafenmole entlang. Nicht ganz so spannend, aber trotzdem nett und vor allem ruhiger unter Wasser. Und wieder entstehen ein paar wunderschöne Aufnahmen. Als wir aus dem Wasser zurückkommen, empfängt uns einer der Tauchguides mit Tee und Schoki und unser Equipment müssen wir auch nicht zurücktragen. Denn ein Transportwagen der Basis steht bereit.

Auf dem Rückweg holen wir die Fellnasen ab, das Equipment wird gespült und nur wenig später sitzen wir bei Dva Galeba in der Sonne und genießen das finale Dekobierchen.

Ein letzter Abendespaziergang nach Selce ins Restaurant Riva, nochmal Calamari vom Grill genießen, ein finales Haselnusseis und wir sind zurück am Womo.

Ach ja, fast hätten wir den traumhaften Sonnenuntergang unterschlagen. Aber hier ein paar Fotos.

Morgen geht es dann in Richtung Italien. War so eigentlich nicht geplant, aber mit der Gangschaltung stimmt etwas nicht. Und wenn einer FIAT kann, dann Italien. Es bleibt also spannend….

Hinterlasse einen Kommentar