09. Januar 2024
Hat es tatsächlich gestern Abend so stark geregnet? Der Sonnenaufgang heute Morgen ist so wunderschön, dass man das fast nicht glauben kann. Aber es sind überall noch große Pfützen zu sehen. In der Bar gegenüber genießen wir unsere Cornetti und dazu Cappuccino. Ralf hat für Ulli ein Kerzchen mitgebracht, was die Neugier der netten Bedienung weckt. Ja, es ist Ulli’s Geburtstag. Nuccia, die nette Bedienung, gratuliert ganz herzlich und so beginnen die beiden ein sehr nettes Gespräch. Was für ein schöner Start in den Tag.






Bei strahlendem Sonnenschein parken wir am Fischereihafen ein. Die Pfützen bieten sich als mit ihren Spiegelungen als Fotoverschönerung an und kurze Zeit sind wir auf den schön verzierten Treppen auf dem Weg in die Stadt. Für uns eine der schönsten auf unserer Tour. Die Leute sind nett und trotz Ende der Weihnachtszeit, ertönen über die Lautsprecher Weihnachtsklassiker wie White Christmas und Feliz Navidad.























In einer netten Bar, deren Hundeverbotsschild wir einfach mal ignorieren – wir fragen aber so wie eigentlich immer, ob wir mit den Hunden eintreten dürfen – gibt es den zweiten Cappucci. Beim Aufstehen stößt sich Ralf dann derart seinen Kopf an einem über dem Tisch angebrachten Regal, dass wir den netten Barista noch um etwas Eis anbetteln müssen. Nach einiger Kühlung ist die recht starke Schwellung dann aber fast wieder verschwunden.
Wir schlendern noch ein wenig durch die Stadt und fahren kurze Zeit später los, um den Tag am Strand zu verbringen. Den ersten Platz, den wir anfahren, verlassen wir wegen des starken, kalten Windes nach kurzer Zeit wieder. Am nächsten Platz beginnt es direkt bei unserer Ankunft aus einer einzigen schwarzen Wolke zu regnen, ja eher zu schütten. Bevor sich der Boden endgültig zu einer unüberwindbaren Schlammmasse verwandelt, fahren wir wieder zurück zu unserer Frühstücksbar nach Sciacca. Hier scheint die Sonne scheinbar immer noch und der Himmel hat als kleine Entschädigung einen Regenbogen zu bieten. Es ist bereits 2 Uhr. So sitzen wir kurze Zeit später bei Carbonara und Amatriciana in der Sonne und genießen den Nachmittag.


















Für unseren Abendaperitivo parken wir erneut am Fischereihafen ein, machen uns schnell stadtfein und sind auch schon unterwegs. Wir stoppen zum Sonnenuntergang am Aussichtscafe an der Hauptpiazza, dann am Treff der Einheimischen in „unserer Loge“ und landen zum Abschluss im Pipercafe, dem Treffpunkt für die in Sciacca lebenden Deutschen. Eine tolle Bar, ein netter Plausch mit der Chefin…ein fast schöner Tag geht zu Ende.
Im Laufe des Tages haben wir erfahren, dass eine liebe Freundin aus unserem Tauchclub einen Tauchunfall in Ägypten hatte und am 31.12. an den Folgen verstorben ist.

Viele Gedanken kreisen um sie und vielleicht sind wir ab disem Moment etwas schreibfaul geworden. Denn Schreiben und Bildbearbeitung ist doch recht zeitaufwendig.
Nach solch einer Nachricht möchten wir noch mehr die Momente auf Sizilien genießen, also bitte nicht böse sein, wenn alles etwas zeitverzögert ins Netz kommt…
Hatten wir schon erwähnt, dass der Wetterbericht für unsere letzten beiden Tage auf der Insel sehr schlecht aussieht?